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  1. Fakultät Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Geschichte

Ludwig Pelzl

Lehrstuhl für

Wirtschafts- und

Sozialgeschichte

Dr. Ludwig Pelzl

Briefadresse:
Universität Regensburg
93040 Regensburg
Hausadresse:
Universität Regensburg
Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

Dr. Ludwig Pelzl

Lehrbeauftragter

E-Mail: Ludwig.Pelzl[at]ur.de

Sprechstunde: nach Vereinbarung per E-Mail

  

  


  • Ausgewählter Tab: Lebenslauf

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    • 2025-27 Fellowship im Rahmen der Marie Skłodowska‑Curie Action at Harvard University und Radboud University Nijmegen
    • 2024-2025: Martin-Buber-Fellow an der Hebräischen Universität Jerusalem
    • 2023-2024: Post-doctoral Fellow am Istituto italiano per gli studi storici (Italienisches Institut für historische Studien), Neapel
    • 6/2023: Promotion am Europäischen Hochschulinstitut, Florenz
    • 2018-2023: Promotionsstipendiat am Europäischen Hochschulinstitut, Florenz
    • 2017-2018: Master of Sciences in Wirtschaftsgeschichte an der Universität Lund/Schweden
    • 2014-2017: Master of Arts in Politikwissenschaft an der Universität Heidelberg
    • 2011-2014: Bachelor of Arts in Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg

      


  • Forschung

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    Meine Doktorarbeit dreht sich um soziale Mobilität im Lebenszyklus im Süddeutschland des 17. und 18. Jahrhunderts. Ich lege darin dar, dass eine erheblich Abwärtsmobilität zwischen mittlerem und hohem Lebensalter bestand, da mit zunehmendem Alter und körperlichem Verfall die Einkommensmöglichkeiten schwanden. Vor allem urbane Mittelschichten, wie Handwerker und ihre Gattinnen, waren davon bedroht, ihren erworbenen Lebensstandard im hohen Alter einzubüßen.

    Mein Postdoc-Projekt widmet sich dem ‚Kalenderalter‘ also soziopolitischer Kategorie in Italien und Deutschland zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert. Entgegen den weitläufigen Meinungen, nur sehr wenige Menschen hätten in der frühen Neuzeit ihr Alter gekannt, weise ich nach, dass ein erheblicher Bevölkerungsanteil dies sehr wohl kannte und kontextuell auch angab. Mit der Einführung der Wehrpflicht wurde ‚Kalenderalter‘ schließlich in den Napoleonischen Kriegen zu einem staatlichen Mittel, um Ressourcen zu aktivieren.

      


  • Publikationen

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    2023: Or do you prefer cash? Pensions in kind in pre-modern Germany and the Low Countries, Atti delle Settimane di Studi e altri Convegni, Istituto Internazionale di Storia Economica ‘F. Datini’ Prato [akzeptiert, mit J. Zuijderduijn].

    2022: Saving the Best for Last? Old Age Retirement among the Urban Middle Classes in Leiden and Regensburg (c. 1650- c. 1800), in The History of the Family, 27/2, pp. 326-349  [mit J. Zuijderduijn].

    2021: The Deep Roots of Old Age Welfare, Blog post [https://www.eui.eu/news-hub?id=the-deep-roots-of-old-age-welfare].

    2020: Altersvorsorge zwischen Politik, Caritas und Ökonomie – Verkauf und Preisgestaltung von Spitalpfründen im Regensburger Katharinenspital in der Frühen Neuzeit, in Dirmeier, A./Spoerer, M. (Hrsg) Spital und Wirtschaft in der Vormoderne. Sozial-karitative Institutionen und ihre Rechnungslegung als Quelle für die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Regensburg 2020, pp. 207-34.

    2020: Running a Retirement Home Through an Early Modern Epidemic, Artikel und Podcast-Episode in einem Blog zu Covid-19 Experiencing Epidemics [

    https://experiencing-epidemics.org/ep-4-running-a-retirement-home-through-an-epidemic].

        


  • Lehre

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    WS 2025/26:

    Proseminar: Krankenhäuser, Altersheime, Banken und Fabriken. Spitäler und ihre vielen Aufgaben in der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Stadt
           


        
    SS 2025:

    Proseminar: 1, 2, 3 - Wie Menschen und Staaten das Zählen lernten. Soziopolitische Quantifizierung und Zahlenfertigkeit zwischen 1200 und 1800
       


      
    SS 2024:

    Proseminar: Von der Wiege zur Bahre. Institutionen, Phasen und Stationen des Lebenszyklus zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit
       


      

      


  • Preise/Stipendien

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    2018-2022: Vierjähriges Promotionsstipendium des DAAD

    2018: „Håkan Lindgren Prize“ für die beste Abschlussarbeit in Wirtschaftsgeschichte in Schweden

    2018: Preis für die beste Abschlussarbeit im Department für Wirtschaftsgeschichte der Universität Lund/Schweden

    2016: Baden-Württemberg-Stipendium für ein Auslandssemester in St. Petersburg

        



Lebenslauf


    

  • 2025-27 Fellowship im Rahmen der Marie Skłodowska‑Curie Action at Harvard University und Radboud University Nijmegen
  • 2024-2025: Martin-Buber-Fellow an der Hebräischen Universität Jerusalem
  • 2023-2024: Post-doctoral Fellow am Istituto italiano per gli studi storici (Italienisches Institut für historische Studien), Neapel
  • 6/2023: Promotion am Europäischen Hochschulinstitut, Florenz
  • 2018-2023: Promotionsstipendiat am Europäischen Hochschulinstitut, Florenz
  • 2017-2018: Master of Sciences in Wirtschaftsgeschichte an der Universität Lund/Schweden
  • 2014-2017: Master of Arts in Politikwissenschaft an der Universität Heidelberg
  • 2011-2014: Bachelor of Arts in Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg

  


Forschung

Publikationen

Lehre

Preise/Stipendien


  1. Fakultät Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften
  2. Institut für Geschichte

Ludwig Pelzl

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93053 Regensburg