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Wohnungsmärkte

Der Wohnungsmarkt ist - neben dem Arbeitsmarkt - vielleicht der interessanteste Teilmarkt der Gesellschaft. Aber den einen Wohnungsmarkt gibt es ja nicht: Es gibt unterschiedliche Segmente, und die sind auch nicht wirklich Märkte. Der Markt ist eine Metapher. Uns interessiert, was dieser Markt für die Zuteilung von (und den Zuwachs an) Wohnraum leisten kann - und was nicht. Dazu werfen wir auch einen Blick auf alternative Institutionen, z.B. Altruismus, Marxismus, Darwinismus oder Lloyd Shapleys berühmten Beitrag. Erst in einer solchen Gesamtschau entsteht ein Bild von den Vorzügen und Defiziten eines Wohnungsmarkts. 

Studierende der Immobilienwirtschaft wollen Wohnungsmärkte analysieren. Dort werden (wenn auch verzögert und verzerrt) Miet- und Kaufpreise sichtbar. Die transportieren Informationen über die Erwartungen der Gesellschaftsmitglieder an das Wohnen. Solche Informationen im Neubau zu nutzen bietet nicht nur einen Wettbewerbsvorteil. Es kommt auch der Gesellschaft zugute. Darüber hinaus ist das Marktmodell das beste einfache Prognose-Tool. Effekte künftiger Steuern oder Regulierungen lesen Sie gerade in diesem Marktmodell richtig ab. 

Das Skript des WiSe 25/26 findet sich zur Orientierung eine Weile: hier (öffnet neues Fenster). (nicht barrierefrei)

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